Das Loft in Winterhude

Nördlich der Außenalster erstreckt sich wohl einer der schönsten Stadtteile Hamburgs – das grüne, von Kanälen durchzogene und Villen bestückte Winterhude. Hätte es nicht die Jarrestadt mit seinen bodenständigen Rotklinckerbauten und den größten Grillplatz der Stadt zum Ausgleich, könnte man annehmen, hier seien die Kreditkarten mit noch einer fetten Extraschicht Gold überzogen und seine Bewohner wären vor Allem damit beschäftigt Tag ein, Tag aus, den Mühlenkamp entlang zu stolzieren.

Let us introduce: Das Loft

Cafe "Das Loft" in Winterhude

Cafe “Das Loft” in Winterhude

Das dem nicht so ist, bemerkt man spätestens wenn man in die Atmosphäre des Cafes Das Loft einkehrt (ja, der Name lässt eher wieder an die goldene Kreditkarte denken – zugegeben). Doch das Loft empfängt einen nicht mit teurer Designausstattung, hier kuschelt man sich in kreativ zusammengestelltem Shabby Chic und lässt sich von Monica Velte und ihrem Team verwöhnen. Für Manche mögen Sofas mit Spitzendeckchen und alte Schinken an den Wänden zwar ein No Go sein – doch Sitzfleisch wird mit Kuchen belohnt, der auch Oma hätte strahlen lassen. Und plötzlich sind Tassen, Kannen und Teller mit schnörkeligem Blumenbouquet ganz geil, denn es schmeckt nach guten alten Zeiten. Besonders Bonbon dazu – der hübsche und gut erhaltene Shabby Staff kann auch erworben werden.

Cafe "Das Loft" in Winterhude

Cafe “Das Loft” in Winterhude

Außerdem verfügt dieses Schmuckkästchen über einen reizenden kleinen Innenhof der dem Stil des Interiors treu bleibt und auf dem man sich sein Stück Kuchen für 2,60 Euro oder das im Laden erstandene Naschwerk auch gut schmecken lassen kann. Einzige Träne im Knopfloch  – die Pfütze von Latte, die man hier für 3,20 Euro löhnen darf. (Für echten Durst braucht es dann doch wieder die extra goldene Kreditkarte.)

[infobox bg=”redlight” color=”black” opacity=”on” subtitle=”Ohlsdorferstrasse 26, 22299 Hamburg Winterhude, www.das-loft.com”]Cafe Das Loft[/infobox]

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Julia Wochnik

Freie Fotoredakteurin und -produzentin aus Braunschweig, lebt und arbeitet seit 2008 in der schönsten Stadt der Welt. Während ihres Studiums für Mediendesign lernte sie die redaktionelle Arbeit kennen und blieb dabei. Zuletzt war sie als Fotoredakteurin beim FLAIR fashion & home Magazin tätig bevor sie sich im Sommer 2013 als freie Fotoredakteurin selbstständig machte. Superlative Magazine ist für sie das Online Magazine das offen und laut denkt und ihr so die Möglichkeit eröffnet auch mal abseits von Fotos ihren Spaß zu haben.

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