Extremitätendance – die neue Sportsensation

Yoga, Pilates, Cardio, Gyrokinesis – was es nicht alles gibt, um ganz schnell fit und schön zu werden.
Wir haben da unsere ganz eigene Art, „den Alltagsstress hinter uns zu lassen und eins mit unserem Körper und unserer Seele zu werden“: Extremitätendance!

Das geht ganz einfach, man muss nicht mit 20 anderen ächzenden Weibern in einem Raum schwitzen und hat danach garantiert gute Laune.

Wenn der Rücken vom „in den Rechner starren“ weh tut, man irgendwie schlechte Laune bekommt und die Muse einen einfach nicht küssen will, ist das eine ganz wunderbare Möglichkeit sich schnell und effektiv „durchzupusten“.
Alles was man dazu tun muss, ist die Anlage laut aufzudrehen und mal wieder so richtig abzuspacken.
So wie früher, als kleines Mädchen, zu den Zeiten, als man vorm Spiegel mit der Haarbürste getanzt hat und es einem scheißegal war, wie schief man singt.

Wichtig ist dabei eigentlich nur eins: Freude!
Freude an sich und seinem Körper, Freude sich fallen zu lassen und den inneren Beobachter, der alles sieht und sofort kritisiert an der Hand zu nehmen und zum Tanz heraus zu fordern.
Am besten eignen sich dafür schlimme 80 und 90er Jahre Songs, die wahrscheinlich auch auf Ü40 Partys laufen und bei denen man mindestens den Refrain mitsingen kann.

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In Emir Kusturica´s Film „Schwarze Katze, Weißer Kater“ gibt es eine wunderbare Szene, in der Ida vorm Fernseher tanzt. Leider konnten wir die Szene im Internetz nicht finden, aber den Film kann man sich eh immer wieder angucken, bzw. wer es noch nicht getan hat, sollte das schleunigst nachholen.
Wir sind auf jeden Fall große Ida-Fans!

Manchmal träumen wir davon eine Turnhalle zu mieten und ganz viele Weibers einzuladen, die dann bescheuert durch die Gegend tanzen. Oh man, das wäre bestimmt so ein Spaß!
Und, das wäre bestimmt die erste Party, bei der der DJ bezahlen würde damit er auflegen darf, denn welcher Mann würde sich das entgehen lassen: lauter Ladies die voll die Sau raus lassen.

Bis es soweit ist, sammeln wir für Euch Extremitätensongs und posten sie jeden Samstag auf der Superlative facebook Seite. Wer Lust hat sich zu beteiligen, ist herzlich eingeladen, seine Lieblings-Ausrast-Songs mit uns zu teilen.

Ach ja, Männer dürfen auch Extremitätentänzer sein, ist ja klar!
Und jetzt viel Spaß beim abspacken…

Janny Schulte

Even though my mom raised me right that rap shit saved my life and sometimes I may look kinda funny but ain´t no fool cause whatever I want to do I make it clever. Still life as a shorty shouldn´t be so rough but I´m leaving the past cause I learned I´m the only motherfucker that can change my life.

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