Lena Schmid

Lena Schmid kennen wir schon gaaanz lange. Damals hatten wir uns im gleichen Atelier, im alten Ballsaal St.Pauli eingemietet, und saßen im Winter ohne Heizung, vor so mörderischen Gasöfen und haben gebibbert. Sie vor der Leinwand, ich an der Nähmaschine.

Seitdem ist viel Zeit in´s Land gegangen und während ich mich der Mode ab-, und dem Schreiben zugewandt habe, schwingt Lena Schmid immer noch den Pinsel, und das auch erfolgreich.
Zusammen mit dem Künstlerkollektiv Tapir & Klotz veröffentlichte der Hamburger Verlag Gudberg&Nerger ein Kalenderbuch, in dem ihre Illustrationen zu sehen sind.

Nun stellt sie bei Superlative ihr persönliches Lieblingsbild vor und spricht über ihre Arbeit als Illustratorin und Malerin.

My Superlative Piece of Art – Lena Schmid

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Hallo, wer bist Du?

Hallo, ich heiße Lena Schmid, bin Malerin, lebe und arbeite seit über zehn Jahren in Hamburg.

Warum ist dieses Stück Deine persönliche Lieblingsarbeit?

In dieser Arbeit vermische ich Zeichen- und Maltechniken und erzeuge durch Schichtung eine Tiefe. Ich habe den Eindruck, das Bild ermöglicht dem Betrachter eine eigene Interpretation und regt dessen Phantasie an. Man kann auf diesem Bild auf Spurensuche gehen und entdeckt immer wieder neue Aspekte.

Gibt es eine Geschichte dahinter, wie ist es entstanden?

Meine Malereien erzählen immer kleine Passagen aus meinem Leben, jedoch auf poetische Weise. Sie sind ein kleines Fenster, wodurch der Betrachter den Blick aus meiner Sicht auf die Welt wagen kann. Sie entstehen alle über einen längeren Zeitraum. Ich bearbeite und verwerfe, untersuche und forsche, bis ich zu einem Ergebnis gelange, welches mich zufrieden stellt. Dieser Prozess braucht Zeit und Raum, weshalb ich grundsätzlich an mehreren Werken zur selben Zeit arbeite.

Was bedeutet Kunst für Dich?

Kunst ist für mich ein Versuch, das Leben zu erforschen und auf poetische Weise davon zu erzählen. In meiner künstlerischen Darstellung sind dies vor allem Farbe und Form, die den Betrachter in seinen Gefühlen berührt. Kunst wurde tatsächlich schon in der Steinzeit geschaffen und begleitet den Menschen seither. Es ist ein Teil unseres täglichen Lebens und für mich Nährboden zu selbigem.

 

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Janny Schulte

Even though my mom raised me right that rap shit saved my life and sometimes I may look kinda funny but ain´t no fool cause whatever I want to do I make it clever. Still life as a shorty shouldn´t be so rough but I´m leaving the past cause I learned I´m the only motherfucker that can change my life.

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