PHILLIP GÄTZ

Yeah, es wird mal wieder Zeit für ein Photo of the Day.

Da kam ja jetzt schon lange nichts mehr, aber manchmal dauern gute Dinge eben und man muss warten, bis sie zu einem kommen. Wir wollen euch ja auch nicht mit irgend einem Mist zuballern, nur damit wir die Quote erfüllen.
So läuft das Game bei Superlative nicht!

Über Phillip Gätz sind wir gestolpert, da er erst letztens Bilder für unser favourite Unterwäsche-Label aSS gemacht hat. Wir finden seine Bilder schön knackig und ziemlich sexy, er mag uns anscheinend auch, und schon kann die Reise losgehen. Voila!

Photo of the Day – Phillip Gätz

Phillip Gätz - Superlative Magazine

Phillip Gätz – Superlative Magazine

 

Stell Dich kurz vor: wer bist Du und was machst Du?

1983 geboren, wuchs ich zunächst im tiefsten Ostwestfalen, genauer in dem kleinen aber liebevollen Ort Brockhagen, auf. Aktuell lebe und arbeitete ich in Hamburg.
Bevor ich 2010 meinen Weg als freiberuflicher Fotograf begann, lag noch ein anderer Weg vor mir:
Als Diplomarbeit im Rahmen meines Fotografie-Studiums an der FH Bielefeld, legte ich eine 1111 Kilometer lange Wanderung hinter mich. Einmal längs durch Deutschland zurück.
Eine 55 tägige, intermediale Selbstgeißelung unter dem Titel „Reise in den Verstand“.

Phillip Gätz - Superlative Magazine

Phillip Gätz – Superlative Magazine

 

Meine fotografische Markenzeichen innerhalb einer gewollten Vermischung der Bereiche Fashion, People, Portrait, Reportage und Still Life, erzwingen eine gewisse Aufmerksamkeit entlang von Beziehungen, dem Überschreiten anzüglicher Grenzen oft in Verbindung mit interessanten wie skurrilen Menschen und/oder Emotionen.
Immer abhängig von meiner und der Sichtweise des Betrachters.

Phillip Gätz - Superlative Magazine

Phillip Gätz – Superlative Magazine

 

Zu meinen Kunden zählen neben Agenturen wie Ogilvy & Mather etwa Coca-Cola, DJH, DKB Stiftung, Microsoft, Volksbank aber auch Magazine wie Cosmopolitan, GalaMen, Geo, InStyle, Rolling Stone, Spiegel oder Vice.

Warum ist dieses Bild Deine persönliche Lieblingsarbeit?

Nun ja, es ist nicht meine persönliche Lieblingsarbeit.
Die zu benennen oder vielmehr zu definieren, wäre ohnehin schwer oder anders gesagt: Meine persönliche
Lieblingsarbeit ist immer die nächste, die kommt.

Phillip Gätz - Superlative Magazine

Phillip Gätz – Superlative Magazine

 

Allerdings ist bei dem ausgesuchten Motiv das Stichwort „persönlich“ schon wichtig.
Ein Foto was ich in Los Angeles geschossen habe und einen sehr persönlichen, familiären Bezug für mich hat.
Aber das hat „persönlich“ in dem Fall für mich auch an sich, also dass die Geschichte persönlich bleibt.

Gibt es eine Geschichte dahinter, wie ist es entstanden?

Es ist ein Zwischenmoment, der so nicht geplant war.
Das kann ich gerne erzählen.

Rechts sitzt Ewald. Ewald und seine Familie zählen für mich zu den wichtigsten Menschen, die ich kennen darf. Ein Teenager der Nachkriegs-Zeit, der seinen Weg in die USA fand und maßgeblich dazu beitrug die Amerikaner auf den Mond zu schießen. Fast 90 Jahre alt, berühren mich jedes Mal seine wundervolle Art aber auch all die Erzählungen aus der alten wie neuen Heimat, im Sessel mit einem Cocktail unter einem Foto von ihm und Buzz Aldrin, mit der Widmung: To Ewald, thanks for boosting us up!

Hero - Photo of the Day by Phillip Gätz

Hero – Photo of the Day by Phillip Gätz

 

Und das ich solche Zwischenmomente liebe.
Das Unperfekte, das Aus-Versehen-Passierte…. wieso, weshalb, warum, oder doch inszeniert?! Wer weiß es schon.

Was bedeutet Fotografie für Dich?

Eine Möglichkeit sich UND etwas auszudrücken und vor allem festzuhalten.
Ich mag Aufmerksamkeits-bezogene Fotografie, sprich die den Blick auf sich lenkt, gerne laut und bunt.
Zudem bedeutet ein Foto für mich auch immer etwas auf das ich mich sehr freue, es zu planen oder schlussendlich zu machen und dann, wenn ich es mag, zu schauen wie die Reaktionen sind.

Phillip Gätz - Superlative Magazine

Phillip Gätz – Superlative Magazine

 

Eben eine Plattform die auch einen Austausch ermöglicht oder einen „weiterführenden“ Zweck hat…zum Beispiel wenn man FÜR jemanden fotografiert. Was etwas ganz anderes ist, als für sich zu fotografieren.
Oder eben doch nicht.
Das ist immer ein schmaler Grat, der es auch spannend macht.

Wo werden Deine Fotos veröffentlicht?

In Magazinen, in der Werbung und ab und an auch auf Ausstellungen.
Das Anfertigen und spätere Zeigen freier Arbeiten versuche ich mir so gut es geht zu bewahren.

 

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 repräsentiert durch PAM – Mirjam Böhm

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