SUPERLATIVE WOMEN: FRIDA KAHLO

„FEET, WHAT DO I NEED YOU FOR WHEN I HAVE WINGS TO FLY?“

 

Frida Kahlo, Mexikos berühmteste Malerin, hat einen unvorstellbaren Leidensweg durchgemacht, und trotzdem immer an ihrer Kraft und ihrem unbedingten Willen etwas zu erschaffen, festgehalten.

Als Sechsjährige erkrankte Frida Kahlo an Kinderlähmung. Die Krankheit bescherte ihr ein dünneres und kürzeres rechtes Bein. Ihr eigentliches Berufsziel, Ärztin zu werden, musste sie nach einem Busunglück im Jahre 1925, bei dem sich eine Stahlstange durch ihr Becken bohrte, aufgeben.

 

Superlative Women: Frida Kahlo

Superlative Women: Frida Kahlo

 

Die Verletzungen waren so gravierend, das Frida Kahlo ein Leben lang, oft für längere Zeit bettlägerig war, oder ein schmerzhaftes Stahlkorsett tragen musste.
Während des lang andauernden Krankenhausaufenthaltes begann Frida Kahlo zu malen um sich zu beschäftigen, und, entgegen aller Prophezeiungen der Ärzte, lernte sie wieder zu gehen.

 

Ihr beruflicher Erfolg war auch eng mit ihrem Mann Diego Riviera verknüpft.
Der über zwanzig Jahre ältere Maler war damals weltberühmt und alles andere als ein treusorgender Ehemann.
Vielmehr ein Schwerenöter und Narzisst, der die junge Malerin oft mit seiner Untreue quälte und allgemein wenig Rücksicht auf die Gefühle seiner Frau nahm.

 

Superlative Women: Frida Kahlo

Superlative Women: Frida Kahlo

 

Auch wenn Frida Kahlo es nie schafft sich emotional ganz von Diego Riviera zu lösen, selbst dann nicht als er ein Verhältnis mit ihrer eigenen Schwester begann, erreicht sie eine künstlerische und finanzielle Unabhängigkeit, die für eine Frau ihrer Zeit, in Lateinamerika, ohne finanziellen oder gesellschaftlichen Einfluß der Familie, bemerkenswert war.

Frida Kahlo war eine Kämpferin.
Ein Opfer ihrer Leidenschaften, die sie oft an den Rand der Verzweiflung trieben, aber auch der Motor für ihr künstlerisches Schaffen waren.

 

Anette Seemann sieht diesen Charakterzug Frida Kahlos in ihrer Kindheit und Jugend begründet:
„Fridas Haupterfahrung in diesen Kinder- und Jugendjahren ist, das alle menschlichen Zustände, seinen es wirtschaftliche, familiäre oder gesundheitliche, vergänglicher Natur sind, dass mithin größte Unsicherheit im Leben herrscht, aber das man negative Zustände auch zu ändern vermag, und das ein starker Wille viel, wenn nicht alles, vermag.“

 

Superlative Women: Frida Kahlo

Superlative Women: Frida Kahlo

 

Frida Kahlo sollte uns allen Vorbild sein.
Vielleicht nicht unbedingt in Beziehungsfragen, aber darin, den Willen aufzubringen, aus einer ausweglos erscheinenden Situation etwas Positives zu ziehen und,  anstatt in Angst und Lähmung zu versinken, etwas Neues zu kreieren.

 

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Janny Schulte

Even though my mom raised me right that rap shit saved my life and sometimes I may look kinda funny but ain´t no fool cause whatever I want to do I make it clever. Still life as a shorty shouldn´t be so rough but I´m leaving the past cause I learned I´m the only motherfucker that can change my life.

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