SUPERLATIVE WOMEN: JOSEPHINE BAKER

„I WASN´T REALLY NAKED. I SIMPLY DIDN´T HAVE ANY CLOTHES ON“

 

Josephine Baker – The Godmother Of Twerking?

 

Aye, wenn man sich Josephine Bakers berühmten Banana Dance im Folies Bergère, einem der bekanntesten Pariser Varietétheater so ansieht, liegt der Gedanke doch schon recht nahe.
Allerdings „twerkt“ sie um einiges sympathischer als die HipHop Bunny heutzutage, die manchmal schon penetrant, pornös ihre sekundären Geschlechtsmerkmale in die Kamera halten.

Zur damaligen Zeit erregte die 1906, in St.Louis geborene „Sirène des Tropiques“, allerdings einiges an Aufsehen.
Als erster schwarzer Superstar feierte sie viel eher in ihrer Wahlheimat Frankreich Erfolge, als in ihrem Geburtsland. In Amerika hatte sie auch nach ihrer Auswanderung immer wieder mit rassistischen Problemen zu kämpfen.

Die Franzosen hingegen liebten Josephine Baker.
Als erste Künstlerin tanzte sie in Paris den Charleston und brachte so den amerikanischen Skandaltanz nach Europa.
Ihre Darbietungen waren extravagant bis skandalös, welcher Star der damaligen Zeit zeigte sich schon „oben-ohne“, oder mit einem Bananenrock bekleidet?
Wegen ihrer unglaublichen Kostüme und Tänze erhielt sie Auftrittsverbote in Wien, Prag, Budapest und München, was sie um so interessanter für das Publikum machte.

 

Superlative Women: Josephine Baker

Superlative Women: Josephine Baker

 

Doch damit nicht genug.
Josephine Baker engagierte sich stark in Bürgerrechten und nachdem sie die französische Staatsbürgerschaft angenommen hatte, arbeitete sie für die Résistance und den Geheimdienst.
Nebenbei machte sie noch ihren Pilotenschein, wurde Leutnant und wurde nach Kriegsende in die Ehrenlegion aufgenommen.

 

Superlative Women: Josephine Baker

Superlative Women: Josephine Baker

 

Einer ihrer unglaublichsten und spektakulärsten Statements gegen den Rassismus war aber wohl die Adoption von zwölf Waisenkindern unterschiedlicher Hautfarbe, Nationalität und Religionszugehörigkeit.
Josephine Baker hat das Leben so richtig am Schopf gepackt und der Geschichte ihren Stempel aufgedrückt.
Das macht sie zu einer Superlative Women Deluxe!

 

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Janny Schulte

Even though my mom raised me right that rap shit saved my life and sometimes I may look kinda funny but ain´t no fool cause whatever I want to do I make it clever. Still life as a shorty shouldn´t be so rough but I´m leaving the past cause I learned I´m the only motherfucker that can change my life.

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